Everybody's fucked in his own special way

Samstag, 4. Juli 2015

Frappé-Zeit/ Everything falls apart

Bei der Hitze sei wieder einmal der kalte Kaffee nach griechischer Art empfohlen. Sehr erfrischend, günstig und einfach. Wie's geht, steht hier


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(Und auch im Zweitblog gibt's aus aktuellem Anlass griechische Wochen. Ich bin gerade einigermaßen fassungslos angesichts der Unfähigkeit des europäischen und nationalen politischen Personals.* Wir werden in den nächsten Monaten sehen können, wie uns Europa um die Ohren fliegt. Was jetzt vielleicht noch zu retten wäre, wird in einiger Zeit irreparabel sein. Und alle werden erstaunt ob der Folgen sein und darüber, was alles dann nicht mehr selbstverständlich ist. Wahrscheinlich gibt es auch Gewinner dieser Entwicklung, aber ich würde mal vermuten, dass das niemand sein wird, der hier mitliest. Der europäische Sommer 2015 zeigt uns die Zukunft. Wenn wir in Deutschland einmal von unseren Politikern in finanzielles Schlamassel gebracht werden, wissen wir jetzt wenigstens, wie viel Mitgefühl wir zu gewärtigen haben. Ach so, uns könnte das ja nie passieren? Dann will ich nichts gesagt haben.)

*Jeder, der einmal schwierigere Verhandlungen geführt hat, weiß, dass Schuldzuweisungen, die anscheinend Hauptbeschäftigung beider Seiten sind, nie zu einem Ergebnis führen. In Deutschland sieht man das Problem aber wohl ausschließlich innenpolitisch, da kommt's dann nicht auf eine Lösung, sondern auf die öffentliche Meinung im Inland an.  

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"Let's think about our actions before we do them
Everything will fall apart
If we do all the things as we say
Everything can fall apart

I got nothing to do
You got nothing to say
Everything is so fucked up
I guess it's natural that way." (Hüsker Dü, Everything falls apart)

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"... und der Müller Jakob hat recht ghett, sellmals in der Rose:
I glaub, di da oba, di hand Scheiße im Grind
ond send wie kloine Kendr wo id heara wend
Ond der Jakob hat sei Bier auf ein Schlag gsoffa
ond hat gfluachat auf die Siach
ond is heimwärts gloffa." (Schwoißfuaß, Dr hoiße Drohd) 

Kartoffel, Rucola, Oregano, Salbei und Lavendel




(Wäre ich doch Florist geworden.....)

Freitag, 3. Juli 2015

Das Einhorn im Bürgerpark

Im Bürgerpark steht die Statue einer Gazelle. Alle Pankower Kinder haben schon einmal darauf gesessen. Wo sich die Kinder festhalten, glänzt die Skulptur wie Gold.

Irgendjemand hat jetzt ein Einhorn daraus gemacht. Ein Metalldieb? Ein Randalierer? Ich weiß es nicht. Schade auf jeden Fall.

Mittwoch, 1. Juli 2015

High Voltage in Rostock

(Zugleich ein Beitrag für Rosenruthies I see faces-Projekt.)

Dieser Herr steht am Rostocker Hauptbahnhof und hat wohl meistens mehr Energie als ich:


Bonustrack: Auf den Berliner Straßen sind maskierte Banden unterwegs! Passt bloß auf, dass die nicht auch zu euch kommen!



Dienstag, 30. Juni 2015

Smoke! Smoke! Smoke! (that cigarette)

(Zugleich ein Beitrag für Frau Tonaris Rost-Parade.)

Mal wieder ausgiebig Rost und endlich mal wieder keinerlei künstlerischer Hintergrund: Dieses Arrangement fanden wir an einem Zaun in der Parkstraße: Eine rostige Dose, festgebunden an einen rostigen Zaun, in die Dose dann noch ein paar trockene Zweige gestopft. Das gibt so nun gar keinen Sinn, ich vermute aber, dass das ein Outdoor-Aschenbecher sein soll, obwohl es natürlich auch der Überrest eines Dosentelefons oder ein Spatzennest, das von einem Minimalisten entworfen wurde, sein könnte. 

Die Aschenbecher-Variante gefällt mir aber allein deswegen gut, weil ich dann als Begleitmusik einen sehr schönen Song aus den 40ern nehmen kann, Tex Williams und "Smoke! Smoke! Smoke! (that cigarette)". (vom eigentlichen Konzept, hier rostige Songs einzustellen, habe ich mich ja schon weit entfernt, obwohl ich noch mindestens zwei Lieder kenne, in denen es um Rost geht, und die ich noch nicht verwendet habe).  Williams regt sich in dem Lied über Raucher auf, das Stück zeigt den etwas glatteren Nachkriegs-Countrysound, bei dem nicht mehr einfach jeder, der eine Gitarre halten konnte, irgendwelche merkwürdigen Lieder singen durfte. Ein lustiges Liedchen, bei dem mir fast am besten gefällt, dass irgendwann vom "son of a gun" die Rede ist, weil man damals halt noch nicht vom "son of a bitch" singen konnte.