I want to be stereotyped
I want to be classified
I want a suburban home

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Die Schule der Nachwuchsgangster

Einer Anregung von Frau Hafensonne folgend habe ich die Sprühdose in pädagogischer Mission in die Hand genommen. Ich denke, man kann schon orthographisch richtige Graffiti erwarten, hier ist aber offensichtlich Unterstützung notwendig:



Montag, 15. Dezember 2014

Nudelproduktion

Durch einen Blogbeitrag von Kormoranflug angeregt, habe ich mich mal wieder an das Nudelmachen gemacht. In der Erinnerung war das alles eher aufwändig und bandnudellastig, das kleine Rezeptchen sah da um einiges eleganter aus. Beim ersten Mal habe ich allerdings zu sehr mit dem Teig geschludert, ich bin halt bei diesen Dingen immer sehr freihändig, so dass er sich nicht papierdünn ausrollen ließ und es dann doch wieder Bandnudeln wurden. Ich werde es aber noch einmal mit etwas mehr Akribie probieren. 



J.J. und J.S. haben beim Schneiden und  Aufhängen brav mitgeholfen.   

Sonntag, 14. Dezember 2014

Entdeckt

Seit langem mal wieder im Bioladen im nahegelegenen Einkaufszentrum. Das, was ich dort eigentlich gesucht habe, habe ich nicht gefunden. Dafür etwas Besseres: Den wunderbaren Doldensud aus Riedenburg, für mich eines der besten IPA-Biere. Jetzt weiß ich zumindest, wo man das hier in fußläufiger Entfernung kaufen kann.

(Und am Abend habe ich ein Glas auf Ruthie getrunken, die nicht weit von Riedenburg entfernt wohnt.)

Samstag, 13. Dezember 2014

Die Wahrheit über Herrn Ackerbau

(Ein Gastbeitrag von J.J. In der Schule musste er eine Deutscharbeit zu dem Thema "Charakteristik" schreiben, er durfte sich aussuchen, ob er seinen Vater oder seine Mutter charakterisieren wollte. Er hat sich für mich entschieden. Den Aufsatz gab's noch nicht zurück, im Folgenden wird deswegen sein Konzeptpapier, das er wieder mitgebracht hat, zitiert. Ich habe nichts gekürzt oder geändert.)

"Den Charakter der Menschen, der von mir beschrieben wird, habe ich im Laufe der Zeit sehr gut kennengelernt. Deshalb will ich nun versuchen, ihn darzustellen. 
Mein Vater hat eine Durchschnittsgröße von 1,80m*, genau wie meine Mutter. Sein Haar ist bereits geprägt vom Alter und fängt an, grau zu werden. Aufgrund der schwachen Sehstärke trägt er eine Brille. Er hat einen kräftigen Körperbau, weshalb er oftmals voller Energie ist. Seine Herkunft ist aus Bayern. 
Zu seinen Lieblingsbeschäftigungen gehört bloggen, was er sehr gerne und oft an seinem Tablet betreibt. Außerdem kocht er gerne, was an seinem "Rezept-Block" im Internet zu erkennen ist. Gerne bereitet er selbstgemachte Spätzle mit mir zu. 
Wenn er nach der Arbeit keine Ablenkung bekommt, ist er oftmals schlecht gelaunt. An Freitagen jedoch verspürt er meistens schon Vorfreude auf das Wochenende. Mein Vater geht jeden Sonntag zur Kirche, weshalb er manchmal innerlich wütend wird, wenn man nicht mitkommen möchte. Aber wenn die Hausaufgaben erledigt und alle Tagesaufgaben erfüllt sind, bleibt er ruhig und fröhlich und es kann viel mit ihm unternommen werden.  Zusammenfassend ist er der beste Vater, den man sich wünschen kann."

*Hier irrt J.J. Wahrscheinlich gehe ich immer so gebeugt, dass ich 4 cm kleiner erscheine. 

Freitag, 12. Dezember 2014

Hmmm

Heute ist es wieder vorgekommen, dass einer meiner Mitarbeiter eher unvermittelt in einem Gespräch das Wort "Ackerbau" fallen hat lassen. Die Assoziation ist zwar jetzt nicht so überraschend, da ich die Leute in der Arbeit genau wie die Leser dieses Blogs gerne mit Kartoffelgeschichten langweile, aber ich glaube langsam nicht mehr, dass es Zufall ist. Bin ich aufgeflogen? 

Letztlich wäre es mir ja wurscht, weil 1. hier auch nichts anderes steht, als das, was ich den lieben langen Tag so erzähle, und 2. wenn ich beruflich Ärger kriege, dann eher nicht wegen Kartoffeln, da gibt's andere Dinge. Andererseits: Vielleicht bin ich gerade wegen dieses Blogs nicht neuer Regierender Bürgermeister geworden, Mist aber auch.* (Im Ernst: Vielleicht sollte ich die schon länger vorbereitete Reihe "Unappetitliche Geschichten aus meiner Jugend" lieber noch mal verschieben).

* Von einem Musiker, der früher bei der Punk-Band Angry Samoans spielte und danach Physik-Professor wurde, gibt es die lustige Geschichte, dass Studenten versuchten,(erfolglos) mit diesem Wissen bessere Noten zu erpressen. Seine früheren Tätigkeiten führten aber dazu, dass er bei verschiedenen NASA-Aufträgen nicht mitarbeiten durfte, da Sicherheitsrisiko.

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Geheime Fotos beweisen: Townhouses jetzt auch in der Invalidenstraße!



(Wenn man sich einmal richtig demütigen will, dann muss man nur in der Invalidenstraße inmitten der ganzen Fußgänger abends stehen bleiben und mit Blitz irgendwelche Abwasserkanaldingens fotografieren. Aber alles für meine Leser......)