I want to be stereotyped
I want to be classified
I want a suburban home

Freitag, 28. November 2014

It ain't over til it's over

Trollface hat noch nicht aufgegeben. 


(Hat eigentlich noch jemand schon einmal Leuchtstäbe aus einem schimmligen Kürbis entfernt, der schon ein paar Tage auf dem Kompost lag? Bin mir nicht sicher, ob ich diese Übung weiterempfehlen kann.)

Donnerstag, 27. November 2014

Lausbiggel

Wohl dem, der Bekannte in Karlshuld hat. Der kann sich das schöne Lausbiggel-Bier mitbringen lassen, das es dort (und wohl nur dort) gibt. Dass es nur in Zwei-Liter-Flaschen verkauft wird, daran gewöhnt man sich auch.

Als neulich drei alte Männer mal wieder musiziert haben, haben sie sich's schmecken lassen.

Mittwoch, 26. November 2014

Buchgeschenke

J.S. hat mir, als ich letzthin ein paar Tage unterwegs war, ein Buch geschenkt. Und zwar ein Unikat, das er eigens für mich geschrieben und gemalt hat. Die Geschichte vom Römer, mit Drachen, Räubern, Gold und Zenturionen.

*Freu*

Dienstag, 25. November 2014

Die Spatzengang

Manchmal glaube ich ja, dass die Spatzen die intelligentesten Bewohner unserer Siedlung sind. Die Verwüstung, die sie in unserem Vorgarten anrichten, sei ihnen weitgehend verziehen

Letzthin saß ich auf unserem Sitz vor der Haustür und die Spätzchen gegenüber auf unserem Holunder und Schneeball. Ich war mir nicht sicher, ob den Vögelchen klar war, dass ich gerade ein Kilo Sonnenblumenkerne auf unserem Seitenstreifen neben der Straße versenkt habe, weil ich ganz gerne nächstes Jahr wieder Sonnenblumen in großer Fülle hätte. Sie sahen nicht so aus, als sei ihnen das schon bewußt. Aber wie ich sie kenne, bin ich mir sicher, dass sie's rausfinden werden....

Montag, 24. November 2014

Beim Kartoffelschälen

Die eigenen Kartoffeln werden im Hause Ackerbau von allen gerne genommen, irgendwann sind dann in der Kiste nur noch die kleinen, dann nimmt die Begeisterung merklich ab. Nicht, weil sie nicht schmeckten, sondern weil man dann lange am Kartoffelschälen sitzt, bis man endlich eine Portion beisammen hat. 

Mich kann das nicht schrecken, also nehme ich mir eine Schüssel der Winzel und beginne, an ihnen herumzuschneiden. Ich will für Frau Ackerbau die formidablen Griechischen Bohnen kochen, da können gute Kartoffeln nicht schaden. Allerdings sehen die Würmchen mich dabei an. Ein Grund für diesen Blog ist ja, dass in meinem Kopf andauernd die merkwürdigsten Assoziationen herumwabern, so dass die ödesten Tätigkeiten zu geistigen Abenteuern werden können.* Man kann das als einen Hinweis auf ein besonders farbiges Seelenleben oder auch auf ein Schicksal sehen, das einen mit 70 dazu bringen wird, einen Schuhkarton an einer Leine hinter sich zu ziehen und dabei "Der Kaiser klaut mir meine Strippe" zu brüllen.** Ich habe ja eine Meinung, in welche Richtung man das deuten muss, die behalte ich besser für mich. 

Bei der ersten Kartoffel muss ich an mein Lieblingstier, den Elefanten, denken.

Hier ist es eher Antje, das Walroß.

Dieses Meisterwerk der Natur wäre ideal für die Reihe "I see Hintern".

Das ist schwierig. Jabba the hut? Ein Mumin?


*Das ist wohl auch ein Grundproblem dieses Blogs, dass er keinen Inhalt hat, der sich in irgendeiner Weise zusammenfassen ließe (von ein bisschen Garten vielleicht abgesehen). Selbst wenn man sich gerne darauf einlässt, kann's mit der Dauer ein bisschen ermüdend werden, ich weiß. Hilft aber nichts, ich könnte zwar vielleicht anders, aber ich will mir in meinem ansonsten reichlich effizienten Leben ein Reservat der Zweckfreiheit erhalten.

**Wer weiß, woher dieser Satz stammt, gewinnt ein Glas Hausmachersenf.  NACHTRAG: Der Satz stammt von Woody Allen aus dem Buch "Ohne Leit kein Freud" aus "Über Jugend und Alter": "Wenn du sechzehn oder darunter bist, versuch nicht, Glatze zu tragen. Wenn du andererseits über achtzig bist, ist es ein äußerst korrektes Verhalten, die Straße hinunterzuschlurfen, eine braune Papiertüte fest in der Hand, und zu murmeln: 'Der Kaiser klaut mir meine Strippe.' "

Sonntag, 23. November 2014

Sonntag

Noch einmal schönes Wetter, also kann man noch ein bisschen mehr im Garten aufräumen. Ich versenke noch ein paar Narzissenzwiebeln im Seitenstreifen, auch wenn ich weiß, dass die Lastwagen da drüber fahren und die Erde dann so verdichtet ist, dass sich keine Narzisse mehr vortraut. Ein älteres Paar geht an mir vorbei, ich höre gerade noch "Pankow hat sich auch sehr verändert..." Es hört sich nicht so an, als seien sie glücklich darüber. Aber deswegen grabe ich die Narzissenzwiebeln jetzt auch nicht mehr aus. Die traditionelle Hundekacke kommt ja von selber.

Frau Ackerbau und ich füllen fleißig den Biomüll mit Gartenabfällen. Ich verstreue großzügig Sonnenblumenkerne und hoffe, dass die nächstes Jahr keimen. Die Sonne senkt sich und taucht den Himmel in blutiges Rot. Es ist kalt, aber wir haben uns den ersten Glühwein gemacht und sitzen auf der Terrasse. La vie est belle, parfois.  

Ende November

Jetzt habe ich tatsächlich noch einmal den Rasen gemäht; der hatte es auch nötig. Und es musste erst der 22.11. werden, dass ich meine restlichen Tomaten und Paprika abräume. Die Ernte kann sich noch einmal sehen lassen, leider gab es schon einige angefrorene Früchte und noch Unmengen von grünen Tomaten. Die werden jetzt nichts mehr, hat keinen Zweck.


Man muss redlicherweise sagen, dass der Geschmack der meisten Tomaten inzwischen eher so meeh ist (mit Ausnahme der Black Cherrys, die zwar relativ blass sind, aber offenbar auch noch aus der Novembersonne Zucker machen können).