Everybody's fucked in his own special way

Samstag, 24. März 2018

Michali

In diesem Blog steht einiges über ihn. Aber noch viel mehr Sätze hier wären ohne ihn nicht geschrieben worden, weil sie eine Anspielung oder einen Scherz enthielten, von denen ich wusste, dass nur er sie versteht. In der Zeit ist kein Tag vergangen, an dem ich nicht gedacht habe, das muss ich Michali erzählen, das würde ihm auch gefallen, was er wohl dazu meint. Es wird auch in Zukunft kein Tag vergehen, ohne dass ich das denke, aber ich kann ihm nichts mehr erzählen. Sein großes, sanftes Herz hat heute zu schlagen aufgehört. Ich kann es noch nicht begreifen.

Samstag, 10. März 2018

Hinweis (II)

Zu meiner großen Beglückung haben sich noch mehr Urlaubsvertretungen gefunden. Der Kiezschreiber, der ja ohnehin so produktiv ist, dass er noch zehn weitere Blogs befüllen könnte, ist so nett, auch Ersatz für meine Beiträge zu liefern. Dabei verwurstet er aber in einem Post immer so viele Ideen, die ich hier über einen Monat ausmelken würde, aber das lernt er auch noch. Wir hatten ja früher nichts, da musste ein Witz auch schon mal ein Vierteljahr reichen.

Er hat jetzt allerdings einen Beitrag geschrieben, der im Prinzip die fünfeinhalb Jahrgänge Ackerbau in Pankow überflüssig machte, wenn er noch irgendwo das Wort "Tomaten" enthielte. Ich muss mir überlegen, ob ich jetzt überhaupt noch weitermachen soll oder hier auf ein Franchise-System umstelle. 

Auch OLe hilft mit, aber er macht ja ohnehin schon seit Jahren die Fotos, die ich gerne machen würde. 

Schaut mal vorbei!



Dienstag, 6. März 2018

Hinweis

Fellmonsterchen ist so nett, eine Woche Urlaubsvertretung  für mich zu machen. Merkwürdigerweise nennt sie das nicht "Woche der schönen Sachen", sondern "Woche der schlechten Bilder". Also, schaut mal bei ihr vorbei!

Wenn sich noch weitere 51 Blogger fänden, die das jeweils eine Woche machten, könnte ich es so viel angenehmer haben!

(Wenn Fellmonsterchen Straßenkrimskrams bloggt, kann ich ja hier auch mal ein Hundefoto bringen:)

(Was der Hund wohl denkt?)

Samstag, 3. März 2018

2000



Das Blog hat inzwischen seinen 2000. Post erreicht.

2000 Stückchen sind hier übereinandergestapelt, meistens nicht sonderlich wortreich. Da eines der unseligeren Blogprinzipien hier ist, Überschriften zu verwenden, die es fast unmöglich machen, das Thema des Posts zu erraten, bin ich meistens selbst ganz überrascht, was sich hinter den verschiedenen Titeln verbirgt. 

Gibt es hier eine Entwicklung? Eigentlich denke ich das, aber wahrscheinlich könnte man alle Posts neu mischen und ordnen, ohne dass man groß etwas merken würde.  

Wie schon nach dem 1000. Post vor drei Jahren nütze ich diese Gelegenheit, um etwas innezuhalten und eine Blogpause einzulegen. 

Bei besserem Wetter lesen wir uns dann wieder. In der Zwischenzeit müsst Ihr halt selbst nach Kram am Straßenrand schauen oder schlechte Fotos machen.

Freitag, 2. März 2018

Was bisher geschah (2)

Es ist Sommer. Herr Ackerbau gießt Tomaten und dann Kartoffeln. Zwischendrin beschwert er sich über irgendetwas. Auf der Invalidenstraße liegt Müll herum. Da hat doch jemand etwas Lustiges auf ein Verkehrsschild geklebt? Es ist Herbst. Herr Ackerbau erntet Tomaten und Kartoffeln. Welch Überraschung: die schmecken gut. Die Sonne geht farbig unter. Auf der Wollankstraße liegt Müll. Irgendwelche Kräuter wachsen. Ob das schon die letzte Ernte ist? Schau, da gibt es noch ein paar Paprika.  Der Kompost wird umgestochen, wahrscheinlich machen Spatzen etwas Lustiges oder etwas, was zumindest Herr Ackerbau lustig findet. Es ist Winter. Wahrscheinlich wird es dunkel. Ernten kann man jetzt nichts mehr, es sei denn, es gibt noch Feigen. Am S-Bahnhof Wollankstraße liegt Müll. Und dann auch noch Schienenersatzverkehr, Teufel, Teufel. Aus dem Flugzeugfenster kann man auch unscharfe Fotos machen. Es ist Frühling. Herr Ackerbau sät Tomaten aus und wartet auf die Saatkartoffeln. Auf der Invalidenstraße liegt Müll herum. Vielleicht gibt es auch eine Baustelle. Unkraut wächst, vielleicht auch ein Stechapfel. Dann wird wieder Sommer. 

Zwischendurch fährt man irgendwohin, macht Fotos, die nichts mit dem Ziel zu tun haben, und fährt wieder zurück. 

(Diese Aufzählung ist erschöpfend.)


Donnerstag, 1. März 2018

Geknickt

(Zugleich ein Beitrag für Ruths "I see faces"-Projekt.)


Noch so einer:




(Diesen Monat gibt es jeweils "I see faces"/"Rost-Parade"-Crossover.)